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05.03.2013, Unternehmensmeldungen

Hunger wie ein Wolf? Ja und nein ...

Das Fressverhalten von Katzen und Hunden ist das Ergebnis evolutionsbedingter Anpassung an Umweltfaktoren, Erfahrungen und vorhandene Wahlmöglichkeiten. „Viele instinktive Vorlieben sind heute gar nicht einfach mit dem Lebensstil der Tiere in Einklang zu bringen, denn die meisten sind z. B. weniger körperlich aktiv als ihre wilden Verwandten,“ erklärt Cornelia Ewering, Tierärztin und Ernährungsexpertin bei Tiernahrungshersteller Mars Petcare (Whiskas®, Pedigree®, Cesar®, Sheba®). Interaktive Fütterungsleitfäden auf den Internetseiten von Whiskas und Pedigree helfen Tierhaltern, einen optimalen Fütterungsplan zu erstellen.

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So einfach funktionieren die Fütterungsleitfäden: Rasse, Alter, Geschlecht, Gewicht und Aktivitätslevel des Tiers angeben. Dann folgt eine individuelle Berechnung der angemessenen Futtermenge. Die kostenlosen Kalkulatoren sind auf den Internetseiten der Marken Whiskas (http://bit.ly/whiskas-leitfaden) und Pedigree (http://bit.ly/pedigree-leitfaden) zu finden. Fütterungsleitfäden auf weiteren Markenseiten folgen in Kürze.

 

Ausgehend vom natürlichen Fressverhalten ergeben sich darüber hinaus folgende Fütterungstipps für die Hauskatze

  • Katzen sind großartige Jäger: Regelmäßige Jagdspiele, z. B. mit Trockenfutter (aus der Tagesration) regen den Jagdinstinkt an.
  • Die meisten Katzen machen sich nicht von einer „Beute“ abhängig, sie bevorzugen Futter mit abwechselnden Geschmacksrichtungen.
  • Portionsbeutel und Schalen erlauben die Fütterung kleiner, frischer Mahlzeiten – bevorzugt bei Raumtemperatur.
  • Feuchtfutter ist als Teil der Ernährung sinnvoll, da die Nährstoffzusammensetzung der natürlichen Beute ähnlich ist, es sich in kleine Stückchen reißen lässt und zugleich Flüssigkeit liefert.
  • Faustregel: Ein Drittel der Kilokalorien pro Tag aus Trockenfutter, zwei Drittel aus Feuchtfutter, d.h. z.B. für eine 4 kg schwere Katze zwei Frischebeutel und 20 g Trockenfutter.

 

Ausgehend vom natürlichen Fressverhalten ergeben sich darüber hinaus folgende Fütterungstipps für den Hund

  • Hunde sind sehr soziale, im Rudel lebende Tiere: Sie sind gern in Gesellschaft und so auch für ausreichende Bewegung zu motivieren.
  • Beim Futter hört die Freundschaft auf: Die Gegenwart von Spielgefährten während der Fütterung ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Hunde entwickeln Futterneid.
  • Hunde haben wie Wölfe nur ein bedingtes Sättigungsgefühl: Nahrung muss daher zugeteilt werden.
  • Wie Wölfe fressen sie den Regeln der Rangordnung folgend. Deshalb können Tierhalter durch feste Fütterungszeiten und zielgerichtete Belohnungshappen die häusliche Hierarchie festigen.
  • Feuchtfutter einplanen: Es ähnelt der Zusammensetzung der natürlichen Beutetiere.